„Wir gehen bis ans Limit – aber nicht weiter!“

„Soziale Verantwortung, Ökologische Stadtentwicklung und Wirtschaftliche Perspektive für Castrop-Rauxel“: Unter diesem Motto steht der erste Haushaltsplan der Koalition von SPD, Grünen und FDP in Castrop-Rauxel.

Die Rede, die der SPD-Bürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzende Rajko Kravanja dazu am 18. November im Rat der Stadt gehalten hat, können Sie hier nachlesen.

Sein Fazit der Arbeit am Haushalt 2015: “ Der vorliegende Haushalt trägt deutlich die Handschrift der Ampelkoalition und steht für Investitionen in den Bereichen Bildung, Umwelt und Infrastruktur. Gleichzeitig legen wir mit dem Haushalt unser Handlungskonzept für das nächste Jahr vor. Wir haben deutlich gemacht, dass wir bereit sind, Themen zu setzen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen.“

141118haushalt01_1500An dieser Stelle dokumentieren wir Auszüge der Rede mit einigen wesentlichen Aussagen:

Wir haben die Misere nicht selbst verschuldet.

„Gestatten Sie mir einige grundsätzliche Anmerkungen zur Finanzstruktur und zum Verhalten der Politik. „Wir gehen bis ans Limit – aber nicht weiter!“ weiterlesen

Immer das Ohr auf der Straße

„Mir ist am allerwichtigsten, dass ich das Ohr auf der Straße habe.“ Dieser Satz von Rajko Kravanja aus seiner Nomnierungsrede ist der meistzitierte in den letzten Tagen. Immer wieder greift die Presse ihn auf. Doch was meinte der SPD-Bürgermeisterkandidat damit eigentlich. Wir haben ihn gefragt:

Rajko Kravanja: „Ich kann nur Politik machen, weil ich fest in dieser Stadt und bei den Bürger verankert bin. Ich habe in den letzten Jahren mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen, mit vielen Vereinen und Verbänden am Tisch gesessen. Ich muss wissen, was sie denken. Was ihre Probleme sind. Welche Kritik sie auch haben.“

Rajko Kravanja und Sabine Seibel liegen fotografierend auf der Straße
Voller Körpereinsatz: Für das Foto zur Formulierung hatte Rajko Kravanja nicht nur das Ohr, sondern gleich auch noch die komplette Fotografin Sabine Seibel auf der Straße.

Gilt das nur für den Kandidaten Rajko Kravanja, oder auch, wenn Sie im September 2015 wirklich zum Bürgermeister gewählt werden sollten?

RK: „Das gilt natürlich ganz unabhängig von meiner Aufgabe. Das ist meine Grundeinstellung: Nur, wenn ich die Bedürfnisse und Anliegen der Castrop-Rauxeler kenne, kann ich diese entsprechend mit Verwaltung für alle Bürgerinnen und Bürger umsetzen.“

Wie wichtig sind die Gespräche und das Engagement – auch das kritische – der Vereine?

RK: „Wenn die Stadt zusammenhält, bleibt Castrop-Rauxel auch weiterhin ein liebens- und lebenswerter Ort. Aber nur dann. Die Vereine und Verbände und das ehrenamtliche Engagement von Einzelnen sind der soziale Kitt in unserer Stadt. Und den will ich nach Kräften fördern und erhalten.“ Immer das Ohr auf der Straße weiterlesen