Ministerin Hendricks lobt Entwicklung der Lange Straße

„Hocherfreut“ zeigte sich Bauministerin Barbara Hendricks (SPD / im Bild links) über die Beteiligung der Bürger_innen an der Entwicklung der Lange Straße in Habinghorst.

Die Ministerin hatte sich am Montag (09.03.2015) vor Ort informiert, wie das Projekt „Soziale Stadt Habinghorst“ denn so läuft. Eingeladen hatte sie der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe. Beim Meinungsaustausch dabei: SPD-Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja (rechts im Bild) und Castrop-Rauxels Bürgermeister Johannes Beisenherz (SPD / Bildmitte).

Beim heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe gibt es weitere Infos zum Besuch der Ministerin.

Bestattungen als Kultur betrachten

Am Donnerstag den 05.03.2015 lud die SPD-Fraktion zum Bürgerforum „Zukunft des kommunalen Bestattungswesens ein“.

Als Referenten konnten Andreas Mäsing, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V. und der Landschaftsarchitekt Dr. Martin Venne, der seinen Schwerpunkt in der Friedhofsplanung hat, gewonnen werden.

Friedhöfe bekommen nicht mehr Jeden

Die Fragen rund um Gebührensatzung und Friedhofswesen im Allgemeinen bewegen nicht nur Politik und Verwaltung sondern auch die Bürger_innen unserer Stadt. „Anhand der Fragen der Bürger ließ sich sehr gut erkennen, wie sehr dieses Thema die Menschenbestattung1 bewegt“, erklärt Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja, der die Veranstaltung auch moderierte.

„Die Ideen des Bürgerforums fließen nun mit in unsere Positionsbestimmung ein. So haben wir aus der Diskussion mitgenommen, dass wir auf die veränderte Bestattungskultur mit einem veränderten Angebot und Leistungen reagieren wollen. Hierbei müssen auch die alternativen Bestattungsformen abseits des klassischen Friedhofs mit in die Überlegungen eingebunden werden. Und, gerade die Frage nach einer bezahlbaren Bestattung für alle Bürgerinnen und Bürger ist ein Hauptanliegen der SPD. Es muss auch für den kleinen Geldbeutel eine würdevolle Bestattung möglich sein“, so Rajko Kravanja

Castrops Vorreiterrolle ausbauen

Neben diesen beiden Eckpunten wurde auch noch einmalmal eine sarglose Bestattung für Muslime diskutiert. Es wurde deutlich, dass Castrop-Rauxel durch das muslimische Gräberfeld und eine gemeinschaftlich realisierte Wascheinrichtung ein echter Vorreiter in Fragen der Bestattungskultur ist. Ein weiterer Schritt diese Position auszubauen ist das Ermöglichen einer sarglosen Bestattung.   Hier machten die Experten allen Anwesenden deutlich, dass diese in vielen Städten bereits  praktiziert wird, aber mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Dieser Aspekt muss zusammen mit einigen anderen nun mit den muslimischen Gemeinden der Stadt besprochen werden.

Investitionsprogramm der Bundesregierung war überfällig

SPD-Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja freut sich über den Beschluss der Bundesregierung, Investitionsmittel für Kommunen zur Verfügung zu stellen.

„Ein solches Investitionsprogramm für Kommunen haben wir als SPD SPD Castrop-Rauxel lange gefordert. Ein solches ‚Konjunkturprogramm III‘ für notleidende Kommunen wie Castrop-Rauxel ist wichtig und richtig“, erklärt Kravanja.

Haushalt nicht auf Kosten von Investitionen sanieren

Ohne zusätzliche Finanzmittel können wir die Situation in Castrop-Rauxel nicht stemmen. Gerade bei den Kaffee-und-Kuchen-Besuchen bestätigen Investitionsprogramm der Bundesregierung war überfällig weiterlesen

Viele Interessierte vor dem Umbau der Victorstraße

Die Victorstraße soll in den kommenden Jahren umgebaut werden. Ein erster konkreter Beschluss dazu soll Ende des laufenden Jahres fallen. Schon jetzt, also in einer sehr frühen Phase, hatte die SPD zu einer Bürgerversammlung eingeladen.

Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja führte durch den Abend mit vielen interessierten Menschen aus Rauxel im Hildegardisheim.

150303victorstraße2 „Diese frühzeitige Bürgerinformation ist für uns wichtig. Nur so können frühzeitig auch alternative Ideen geprüft und in den Planungsprozess einfließen“, sagt SPD-Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja.

Die Bürgerinnen und Bürger wurden durch den Leiter des EUV-Stadtbetriebes, Michael Werner, und den technischen Beigeordneten der Stadt Castrop-Rauxel, Heiko Dobrindt, umfassend über den Planungstand informiert.

Anregungen zu Bäumen und Parkplätzen

Deutlich ist geworden, dass alle Anwesenden grundsätzlich den Umbau und eine Verbesserung der jetzigen Straßen und Gehwegsituation befürworten. „Wir haben viele interessante Anregungen zu den Themenbereichen Bäume und Parklätze bekommen und werden diese in die weiteren Planungen einbringen“, sagt Rajko Kravanja.

Ratsmitglied Rüdiger Melzner ergänzt: „Wir wollen dafür sorgen, dass zuerst die Park-and-ride-Parkplätze am Hauptbahnhof genutzt werden. Es kann nicht sein, dass die Anwohner der Victorstraße vor ihrem Haus keinen Parkplatz finden und am Hauptbahnhof noch Plätze frei sind“.

Öfter und früher informieren

Für Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja war die große Resonanz des Abend noch mal eine Bestätigung, dass er auch als Bürgermeister für frühzeitige und mehr Informationsveranstaltungen sorgen will: „Nur so bekommen die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig die Möglichkeit, auf ihre Probleme hinzuweisen.“