Kravanja informiert sich bei Rütgers

SPD Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja besuchte in der letzten Woche die Firma Rütgers.

Kravanja steht in einem regelmäßigen Austausch mit dem Betriebsrat und informiert sich über die aktuelle Lage und die Bedeutung für Castrop-Rauxel.

„Ich freue mich, dass wir mit Rütgers einen so starken Partner in unserer Stadt haben. Rütgers ist nicht nur der größte private Arbeitgeber in unserer Stadt, sondern viel mehr auch ein Stück Castrop-Rauxel. Das Unternehmen steht zu seiner Verantwortung und zu unserer Stadt. Dafür bin ich dankbar“, sagte Kravanja.

 
Der Fokus bei dem diesem Treffen lag auf dem Bereich der Ausbildung. Die Firma Rütgers hat durchschnittlich 50 Auszubildende. „Die Ausbildungsplätze in den vielen Fachbereichen bei Rütgers sind ein enormes Pfund für unsere Stadt. Das ist vorbildlich für andere Unternehmen“, kommentierte Kravanja das gute Beispiel.

 
Aus Sicht der SPD zeigt Rütgers, dass die Region mehr Industriearbeitsplätze braucht. „Wir haben genug Gewerbegebiete in unserer Stadt und der Umgebung, aber leider nur noch wenige Möglichkeiten, Industrie anzusiedeln. Daher müssen wir hier verstärkt zusammenarbeiten und überregional Industriegebiete gemeinsam entwickeln. Dazu bietet zum Beispiel das Gelände des Knepperkraftwerkes in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund neue Chancen“, so Kravanja.

Frühe Deutschkurse, der Schlüssel zur gelungenen Integration

Rajko Kravanja (SPD) begrüßt Vorstoß der NRW Landesregierung

In Deutschland angekommene Flüchtlinge dürfen nach aktueller Lage nach 3 Monaten Aufenthalt einen Job beginnen. Deutsch lernen durften sie offiziell erst nach einer formalen Feststellung des Aufenthaltsstatus. „Da diese Feststellung derzeit zwischen mehreren Monaten, bisher zu über einem Jahr dauern kann, lag vor allem in der Regelung der Sprachkurse ein enormes Integrationshemmnis“, fasst Kravanja die bisherige Problematik zusammen.

 
Nachdem Rajko Kravanja erst Mittwoch bei seinem Treffen mit der Generalsekretärin, dem VfR Rauxel und Mitgliedern der Gruppe Refugees Welcome to Castrop-Rauxel, gehört hat zu welch konkreten Problemen diese Regelung führt, freut Kravanja sich umso mehr, dass Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zugesagt hat, dass mittlerweile auch Flüchtlinge mit einer Bleibeperspektive bereits vor ihrer Anerkennung ein Sprachunterricht im begrenzten Umfang genehmigt wird.

 
Diese Zusage dürfte wohl darauf beruhen, dass Bundeskanzlerin Merkel den Ministerpräsidenten der Länder endlich zugesagt hat, sich stärker an den Kosten bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu beteiligen.

Kuchenbesuch mit Yasmin Fahimi

Rajko Kravanja (SPD) lobt die Integrationsarbeit im Sport – Generalsekretärin Yasmin Fahimi kommt mit zum Kuchentermin
Die Generalsekretärin der Bundes-SPD Yasmin Fahimi kommt am Mittwoch, den 24. Juni, nach Castrop-Rauxel. Sie begleitet Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja zu einem Kuchentermin beim Sportverein VfR Rauxel. „Yasmin Fahimi ist auf meine Kaffeekarte aufmerksam geworden und fand die Aktion so klasse, dass sie spontan angeboten hat, einen gemeinsamen Termin mit mir zu machen“, freut sich Rajko Kravanja über die Unterstützung aus Berlin.
Der VfR Rauxel hatte eine Kaffeekarte („Sie kochen Kaffee, ich bring den Kuchen mit“) ausgefüllt. „Da ich es vorbildlich finde, wie der Verein sich in der Integrationsarbeit engagiert, möchte ich Yasmin Fahimi zeigen, was in Castrop-Rauxel in diesem Bereich an ehrenamtlicher Leistung auf die Beine gestellt wird“, begründet Kravanja die Entscheidung. Der VfR Rauxel hat, wie auch der SUS Merklinde und andere Vereine schon in Castrop-Rauxel lebende Flüchtlinge in seiner Mannschaft aufgenommen und koordiniert darüber hinaus bereits jetzt die Unterstützung für die Flüchtlinge, die bald in den Häusern an der Vördestraße untergebracht werden. „Den von Krieg und Verfolgung bedrohten Flüchtlingen muss geholfen werden. Wir wollen die häufig traumatisierten Menschen willkommen heißen und ihnen im Alltag zur Seite stehen. Mit dem Besuch möchten wir auf das tolle Engagement in diesem Bereich aufmerksam machen und für weitere Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen werben. Daher haben wir auch andere Akteure zu dem Treffen eingeladen. Der Sport kann hier Großartiges leisten. Auf dem Platz zählt nicht die Herkunft, sondern nur die Teamleistung“, so Kravanja abschließend.

Reden wir über Merklinde

Rajko Kravanja redet mit Merklindern über Merklinde – noch mal
Die Zukunft Merklindes birgt zahlreiche Herausforderungen. Wie ist mit der geplanten Schließung der Sparkassenfiliale umzugehen? Welche Chancen ergeben sich durch die erneute Nutzung der Harkortschule? Was macht das ZusammenLeben in Merklinde aus?

All diese Fragen standen zu Beginn der Veranstaltung auf der Tagesordnung und durch die zahlreich erschienen Bürgern wurden diese Themen noch durch weitere erweitert.
Zu Fragen der Sparkassenschließung stand Sparkassenvorstand Dr. Lucke Rede und Antwort. Zum ersten Mal traf sich ein Vertreter der Sparkasse mit Bürgerinnen und Bürgern aus Merklinde. Im Gespräch ergaben sich zahlreiche Denkanstöße, wie eine optimale Umstrukturierung verlaufen könnte. So wurde zum Beispiel ein zunächst kostenloser Geld-Lieferdienst angesprochen und ein Ersatzstandort mit besserer Erreichbarkeit und höherer Kundenfrequenz. Zudem nimmt Herr Dr. Lucke die Anregung mit, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Filiale in die Hauptstelle am Markt wechseln, da diese besser erreichbar ist als die Filiale auf Schwerin.

Die Neunutzung der Harkortschule wurde allgemein als Gewinn für Castrop und den Stadtteil empfunden. „In der aktuellen Situation ist es ein großes Glück, dass wir die Räumlichkeiten und Strukturen der ehemaligen Schule so unkompliziert für Bildungsangebote und Flüchtlingshilfe nutzen können“, fasst Kravanja zusammen.

Abschließend wurde die Frage diskutiert wie man Merklinde zukünftig weiterhin attraktiv gestalten kann. Kravanja verwies hier auf den großen Erfolg der neu gegründeten Stadtteilvereine. Das Interesse der Bürger an ihrem Stadtteil sei enorm und die daraus erwachsene Gestaltungskraft gewaltig. „Das Gefühl, dass der Stadtteil in den letzten Jahren abgehängt wurde will ich erst nehmen. Es gibt leider keine einfache Lösung, aber wie auch in anderen Stadtteilen geht ein Blick nach vorne nur im Zusammenspiel aus Bürgerengagement, Verwaltung und Politik. Daher stehe ich für eine Art „Stadtteilbeirat Merklinde“. Diese Idee will ich mit den Menschen vor Ort diskutieren“, so Kravanja.

Angesichts der großen Resonaz und den zahlreichen Themen kündigte Kravanja am Ende der Veranstaltung bereits eine Folgeveranstaltung an Ende der Sommerferien an.

Er zeigte sich optimistisch, dass bereits zu dieser Veranstaltung erste Ergebnisse der ersten Diskussion sichtbar sind.

Rajko Kravanja startet in den Wahlkampf

Mit der 100-Tage-Veranstaltung vor einer Woche fand der Auftakt der SPD in den Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters statt. An diesem Wochenende wurden die ersten Plakate mit dem Bürgermeisterkandidaten Rajko Kravanja im Stadtgebiet aufgestellt. Das Eröffnungsplakat zeigt Rajko Kravanja durch eine Tür kommen mit der Botschaft „Der Neue“. „Ich will der neue Bürgermeister von Castrop-Rauxel werden. Ich setze mich mit Leidenschaft und Tatkraft für diese Stadt ein. Ich habe neue Ideen und möchte gemeinsam mit den Bürgern das Beste für unsere Stadt herausholen. Gemeinsam können wir viel erreichen“, so Rajko Kravanja.
Bis zur Wahl des Bürgermeisters am 13. September ist einiges geplant. „Wahlkampf ist eine spannende Zeit. Es gibt so viele Möglichkeiten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Themen werden diskutiert, Argumente ausgetauscht und Anregungen mitgenommen“, so Rajko Kravanja. Dazu plant die SPD wie auch in vergangenen Wahlkämpfen Infostände an zentralen Orten, Hausbesuche und natürlich werden auch die erfolgreichen Kuchentermine fortgeführt. „Ich freue mich auf den Wahlkampf. Ich möchte viele Menschen treffen und kennenlernen. Nur so kann ich für unsere Stadt etwas bewegen. Die bisherigen „runden Tische“ in den Ortsteilen werden unter Motto laufen „Ich bringe die Wurst mit, sie geben ihren Senf dazu“ “, so Kravanja.

Wer Kravanja treffen oder zu einem Kuchentermin („Sie kochen Kaffee, ich bringe Kuchen mit“ oder auch „Ich bringe die Wurst mit, sie geben ihren Senf dazu“) einladen möchte, kann sich im SPD-Bürgerbüro telefonisch unter 02305/14896 oder per E-Mail unter buero@spd-castrop-rauxel.de melden.

Pläne für die ersten 100 Tage

100 Tage vor der Wahl, am Samstag, 6. Juni, hat sich Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja mit Interessierten über seine Vorstellungen von Castrop-Rauxel unterhalten.

Genauer: Über seine Ideen für die ersten 100 Tage nach der Wahl. „CAS | ZusammenLeben“, das ist das Motto fürs gemeinsame Gestalten. Miteinander, nicht gegeneinander: So will Rajko Kravanja Castrop-Rauxel nach vorne bringen.

Zu den ersten 100 Tagen sagte Rajko Kravanja am Samstag:

ZusammenArbeiten: „Ich werden mit der Metropole Ruhr ein neues Schwerpunktekonzept für unsere Gewerbegebiete (inkl. neues Gewerbegebiet Knepper) auf den Weg bringen.“

ZusammenLernen: „Ich werde ein Konzept auf dem Weg bringen, mit dem wir die Kinderbetreuung stärken. Für die Kinder unter 3 Jahren und über 3 Jahren. Und in der Offenen Ganztagsschule. Perspektivisch müssen wir Betreuung auch in den Randzeiten organisieren.“

ZusammenLeben: „Ich werde einen Zukunftsprozess in allen Ortsteilen ins Leben rufen, um mit allen Bürgerinnen und Bürgern einen Fahrplan für Castrop-Rauxel 2025 zu erarbeiten.“

ZusammenWohnen: „Ich werde mich dem Problem widmen, dass wir mehr Wohnraum für Ältere benötigen und hier Vorschläge entwickeln, wie wir Wohnraum umbauen können.“

Rajko Kravanja verspricht: „All das will ich neben vielen anderen Dingen in den ersten 100 Tagen als Chef der Verwaltung, als Vorsitzender des Rates und natürlich als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger von Castrop-Rauxel anpacken.“

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