Kravanja grillte für die Habinghorster Schützen

Auf Einladung der Schützengilde Habinghorst hat SPD-Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja am Freitagabend für den Verein gegrillt.

50 Mitglieder und Interessierte sind gekommen und haben die Chance genutzt, mit Rajko Kravanja ins Gespräch zu kommen. „Bei der lockeren Grillatmosphäre werden Anregungen und Probleme direkt angesprochen. Ich habe mich sehr über den Zuspruch gefreut“, so Kravanja.

Diskutiert wurde unter anderem über die Soziale Stadt Habinghorst, die Frage wie das Vereinswesen nachhaltig gestärkt werden kann und die derzeitige Flüchtingsunterbringung in Castrop-Rauxel.

Kravanjas Junges Team trifft sich

Kravanjas Junges Team“ trifft sich zum Gedankenaustausch

Junge Menschen für gesellschaftliches Engagement zu begeistern ist eines der Herzensanliegen Rajko Kravanjas.
Aus diesem Grund lud er in der vergangenen Woche zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe junge, engagierte Menschen aus Castrop-Rauxel aber auch den umliegenden Städten zum Gedankenaustausch am Grill ein.

„Auch wenn die Gesellschaft als Folge des demografischen Wandels zunehmend älter wird, darf die Kommunalpolitik die jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht vernachlässigen“, stellt Rajko Kravanja fest und ergänzt: “ daher ist es mir wichtig besonders mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen, mit ihnen über ihre Belange und Interessen zu reden und ihnen beim Netzwerken behilflich zu sein“.

So trafen am Grill Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um sich in gemütlicher Runde darüber auszutauschen wie man der aktuellen Flüchtlingssituation begegnen kann, welche Freizeitangebote wünschenswert wären und auch wie man als junger Mensch Rajko Kravanja im Rennen um das Bürgermeisteramt unterstützen kann.

Am Ende des Abends zeigt sich Kravanja begeistert: „Es ist toll zu sehen wie sich auch über Stadtgrenzen hinaus ausgetauscht wurde. Ein Austausch von dem alle Beteiligten profitieren konnten“.
Es soll, so Kravanja, nicht bei diesem einen Treffen bleiben. Bei weiteren Treffen und Aktionen können sich die Jugendlichen besser kennenlernen und Ideen weiter ausarbeiten.
Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene können sich im Büro der SPD melden um über weitere Aktionen informiert zu werden oder der Facebook-Seite „Sag Ja zu Rajko Kravanja“ folgen.

FAQ Flüchtlingsunterkünfte in Ickern

Vor genau einer Woche wurde die Stadt Castrop-Rauxel darüber informiert kurzfristig 150 zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte schaffen zu müssen.

Wegen der enormen Kurzfristigkeit konnten bestehende Fragen der Anwohner nicht vorab geklärt werden. Im Folgenden sind daher einige Fragen zusammengestellt, die bei Vor-Ort-Terminen besonders häufig gestellt wurden:

Warum wurde nicht früher informiert?

Die Stadt ist selbst erst am Vormittag informiert worden und nachdem Politik nachmittags davon erfahren hat ist Rajko Kravanja direkt dorthin gefahren um Rede und Antwort zu stehen
Rajko Kravanja war zudem am Donnerstag mit der roten Bank in den Aapwiesen und hat zahlreichen Anwohnern Frage und Antwort gestanden.

 

Warum hat die Bezirksregierung nicht früher Bescheid gesagt?

Es kommen ständig neue Flüchtlinge nach NRW, es ist nie klar wie viele genau.

Die zentralen Auffanglager sind aus unterschiedlichen Gründen aktuell geschlossen (Windpocken, Überfüllung und Ähnliches)
Daher musste Castrop-Rauxel am Dienstag spontan 144 Flüchtlinge aufnehmen, damit diese zunächst untergerbacht und versorgt werden konnten

 

Wieso ausgerechnet die JKG Halle?

Leerstehende und derzeit nicht genutzte Gebäude müssten erstmal desinfiziert und von Legionellen befreit werden. Dies hätte  Cas. 14 Tage gedauert

Die JKG Turnhalle ist groß genug, funktional ausreichend und musste nicht erst hergerichtet und desinfiziert werden. Zudem waren keine Turniere oder Ähnliches geplant.

 

Wie lange bleiben die Flüchtlinge dort untergebracht?

Laut Bezirksregierung zunächst drei Wochen. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass es sich aber immer um ein oder zwei Wochen verlängert kann.

Es wird aber keine Dauerlösung.

 

Was passiert wenn die Schule wieder anfängt?

Für den Schulsport und den sonstigen Sport wird es auswärtige Lösungen geben.
Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass eine kurzzeitige Unterbringungen von Flüchtlingen in der Turnhalle und Unterricht durchaus möglich ist und für einen begrenzten Zeitraum funktioniert.

 

Wo kommen die Flüchtlinge her?

Die Flüchtlinge sind unterschiedlichster Nationalität.

 

Welche finanzielle Untersützung bekommen die Flüchtlinge?

Flüchtlingen ist es in den ersten drei Monaten Aufenthalt nicht erlaubt zu arbeiten. In der Zeit leben sie in der Regel in einer Gemeinschaftsunterkunft und bekommen teilweise Essen, Körperpflege und Gesundheitsversorgung in Form von Sachleistungen. Hinzu kommt ein monatliches Taschengeld von etwa 40 Euro.

 

Welche Gesundheitsversorgung erhalten die Flüchtlinge?

Direkt zu Beginn erhalten die Flüchtlinge ein Gesundheitscheck im Erstaufnahmelager, inklusive der nötigen Impfungen. Im weiteren Verlauf erhalten sie im Falle gesundheitlicher Probleme eine Basisversorgung bei niedergelassenen Ärzten der Stadt.

 

Was passiert grundsätzlich mit dem Gebäude der JKG?

Nach aktuellen Planungen wird im rechten Flügel (Alte Grundschule) ein Heimatmuseeum sowie Bürgerräume bereitgestellt werden. Im linken Flügel kann ich mir Seniorenwohnungen vorstellen.

 

Wie kann ich helfen?

Unter www.castrop-rauxel.de findet man weitere Informationen und auch den Hinweis, das Helfer immer willkommen sind.

 

Wer sind meine Ansprechpartner?

Ansprechpartner für die Koordinierung ehrenamtlicher Hilfsangebote ist Dipl. Pädagoge Silvio Ströver (Tel. 02305-1062870). Fragen und Anliegen in Hinblick auf die Notunterkünfte sind an die Referentin des Bürgermeisters, Sabine Latterner, zu richten (Tel. 02305-1062103).

Darüber hinaus sind natürlich auch der örtliche Sicherheitsdienst und die Polizei Ansprechpartner.

 

Wo finde ich weitere Informationen zur Flüchtlingssituation?

Unter http://www.spd.de/aktuelles/Fluechtlingspolitik/  sind zahlreiche weitere Informationen zusammengefasst.

 

Wie kann ich mich mit den Flüchtlingen verständigen?

Einige der Flüchtlinge können gutes Englisch und können bei Bedarf dolmetschen. Für einfache Kommunikation kann folgende Tabelle behilflich sein.

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Kravanja sucht Dialog mit Bürgern der Aapwiesen

Gestern Vormittag hat die Stadt eine Nachricht erhalten, dass sie kurzfristig 144 Flüchtlinge aufnehmen muss. Gegen Nachmittag wurde der SPD Fraktionsvorsitzender Rajko Kravanja zusammen mit den Vorsitzenden der anderen Parteien vom Bürgermeister über diesen Sachverhalt informiert.

„Als ich von der Situation erfahren habe, war für mich klar, dass ich das Gespräch vor Ort suchen will“, berichtet Kravanja. „Eine derart kurzfristige Belegung einer Turnhalle ist unweigerlich mit Fragen und Bedenken der Anwohner verbunden. Diesen wollte ich mich stellen“.

Für Kravanja ist das direkte Gespräch in derartigen Situationen das effektivste Mittel um einer aufkeimenden Diskussion frühzeitig zu begegnen.
„Ich habe in den abendlichen Stunden viel Aufregung, einen hohen Informationsbedarf aber vor allem auch viel Verständnis für die Situation der Flüchtlinge erfahren dürfen. Wichtig war es mir noch einmal deutlich zu machen, dass auch die Verwaltung und wir als Politik erst heute unmittelbar bevor die Flüchtlinge eingetroffen sind von der Situation erfahren haben, sonst hätten wir eher informiert. Das ist selbstverständlich“, erklärt Kravanja. Schon bei diesen ersten Gesprächen vor Ort zeigte sich wie wichtig der Dialog ist.

Die Bürger interessierten sich vor allem dafür wer kommt, wie lange die Flüchtlinge bleiben und was geschieht, wenn der Schulbetrieb nach den Ferien wieder anläuft. All diese Fragen konnten in ruhigen und sachlichen Gesprächen beantwortet werden.

Kravanja auch weiterhin vor Ort 

Um auch weiterhin mit den Bürgern der Aapwiesen im Dialog zu bleiben, wird Rajko Kravanja am morgigen Donnerstag, 23.07.2015 ab 19Uhr mit seiner roten Bank für Fragen und Anliegen am Parkplatz der ehemaligen Grundschule an der Marienburger Straße bereitstehen.

Turnhallen nur eine absolute Übergangslösung

„Ich finde es beeindruckend wie schnell und effizient das THW, die Malteser, die Feuerwehr, das DRK, der Polizei und die Kollegen der Verwaltung hier tätig geworden sind. Dafür gilt ihnen ein besonderer Dank“, betont Kravanja.
Wichtig ist Kravanja aber, dass die Unterbringung in einer Turnhalle für ihn nur die absolute Not- und Überganslösung sein kann und nur der außergewöhnlichen Situation geschuldet ist. „Eine offene Unterbringung in Turnhallen halte ich für einen längeren Zeitraum für unmenschlich“, sagte Kravanja.

Kravanja der selbst in den Aapwiesen lebt hofft darauf, dass sich noch viele Ickerner so offen zeigen wie einige Kinder und Jugendliche, die direkt nach der Möglichkeit des gemeinsamen Spielens und des eventuellen Hilfeleistens fragten. „In den ersten Stunden standen die Fragen von „Schlafen, Essen und Hygiene im Vordergrund“. Auch mit Blick auf die Refugee-Gruppe bin ich sicher, dass wir in den nächsten Tagen noch viel Hilfe leisten können“, sagte der SPD Politiker.

Für die nächsten Tage ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger in den Aapwiesen auch Informationen bekommen. Daher begrüßt er die Ankündigung der Stadt ein Informationsblatt in die Briefkästen zu werfen und an zentralen Stellen im Ortsteil auszulegen.

Kravanja begrüßt Idee der Landesgartenschau 2020

Der Emscher-Umbau, das größte wasserwirtschaftliche Infrastrukturprojekt Europas, befindet sich auf seiner Zielgeraden. Die Emschergenossenschaft plant den Abschluss dieses 4,5 Milliarden schweren Generationenprojekts im Jahr 2020 mit einem großen Ausrufezeichen zu versehen – mit einer Landesgartenschau. Die Bewerbung soll zusammen mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten erfolgen.

Eine gemeinsam entwickelte Machbarkeitsstudie, die die Emschergenossenschaft den Städten nun vorstellte, räumt einer Bewerbung äußerst gute Chancen ein.

Rajko Kravanja begrüßt die Idee der Landesgartenschau unter dem Motto „Emscherland 2020 – Wasser.Wege.Wandel“, betont aber, dass vor dem endgültigen Beschluss im Rat noch einige Fragen zu klären seien.

„Nach dem Himmel über dem Revier wird auch das Wasser in der Emscher wieder blau`. Für diesen Satz wurde ich noch vor Jahren von anderen ausgelacht. Heute ist er schon an einigen Stellen Realität. Die Landesgartenschau bietet hierfür eine wunderbaren Rahmen. Wir werden jetzt in den nächsten Monaten dafür sorgen, dass wir alle Informationen bekommen und uns mit den Nachbarkommunen abstimmen“, sagt SPD Fraktionsvorsitzender Rajko Kravanja.

Vor einer endgültigen Entscheidung müssen in Kravanjas Augen aber noch einige Fragen geklärt werden. Hierzu zählen neben den Investitionskosten auch die Folgekosten, da diese dauerhaft entstehen und über lange Zeit den städtischen Haushalt belasten. Ein einmal gebautes Gelände bedarf eben der ständigen Pflege.

Man begrüße, dass Land und die Emschergenossenschaft 90% der Kosten übernehmen. Was das finanzielle für die Stadt in den nächsten Jahren bedeutet muss die Verwaltung jetzt deutlich machen. Es muss ein Transparenter Prozess im Vorfeld erfolgen und keine Ad-Hoc Entscheidung nach den Ferien geben.

Eine Landesgartenschau bietet auch die Chance Castrop-Rauxel touristische und wirtschaftliche Möglichkeiten zu eröffnen.
„Vor allem aber könnte eine gemeinsame Landesgartenschau der vier Städte zeigen, welche Möglichkeiten unsere Region hat, wenn wir nicht gegeneinander sondern miteinander etwas erreichen wollen“, schließt Kravanja seinen Gedanken.

 

– Beitragsbild: Emschergenossenschaft/KLA