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Stadtwerke: Sozial, ökologisch, zukunftssicher

Castrop-Rauxel bekommt eigene Stadtwerke. Eine große, wenn nicht DIE große Aufgabe, der sich die hiesige SPD stellt. Dazu erklärt der Bürgermeisterkandidat Rajko Kravanja:

„Meine Grundüberzeugung ist: Die Daseinsvorsorge sollte generell in kommunaler Hand bleiben. Die Versorgung mit Wasser und Energie sowie die Entsorgung gehören in die Hände der Bürger_innen und nicht in das Portfolio von Wirtschaftsunternehmen.

Gewinne für die Bürgerinnen und Bürger

Es kann nicht sein, dass die großen Konzerne die Gewinne einfahren und die Bürgerinnen und Bürgern nur zahlen dürfen. Dass es anders geht, haben Stadtwerke um uns herum vorgemacht. Sie finanzieren mit ihren Gewinnen die Busse und Bahnen in der Stadt oder die Schwimmbäder und sponsern gerade im Bereich der Bildung und Kultur viele gemeinnützige Projekte. Warum sollten wir uns diesen Bonus entgehen lassen? Stadtwerke: Sozial, ökologisch, zukunftssicher weiterlesen

Immer das Ohr auf der Straße

„Mir ist am allerwichtigsten, dass ich das Ohr auf der Straße habe.“ Dieser Satz von Rajko Kravanja aus seiner Nomnierungsrede ist der meistzitierte in den letzten Tagen. Immer wieder greift die Presse ihn auf. Doch was meinte der SPD-Bürgermeisterkandidat damit eigentlich. Wir haben ihn gefragt:

Rajko Kravanja: „Ich kann nur Politik machen, weil ich fest in dieser Stadt und bei den Bürger verankert bin. Ich habe in den letzten Jahren mit vielen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen, mit vielen Vereinen und Verbänden am Tisch gesessen. Ich muss wissen, was sie denken. Was ihre Probleme sind. Welche Kritik sie auch haben.“

Rajko Kravanja und Sabine Seibel liegen fotografierend auf der Straße
Voller Körpereinsatz: Für das Foto zur Formulierung hatte Rajko Kravanja nicht nur das Ohr, sondern gleich auch noch die komplette Fotografin Sabine Seibel auf der Straße.

Gilt das nur für den Kandidaten Rajko Kravanja, oder auch, wenn Sie im September 2015 wirklich zum Bürgermeister gewählt werden sollten?

RK: „Das gilt natürlich ganz unabhängig von meiner Aufgabe. Das ist meine Grundeinstellung: Nur, wenn ich die Bedürfnisse und Anliegen der Castrop-Rauxeler kenne, kann ich diese entsprechend mit Verwaltung für alle Bürgerinnen und Bürger umsetzen.“

Wie wichtig sind die Gespräche und das Engagement – auch das kritische – der Vereine?

RK: „Wenn die Stadt zusammenhält, bleibt Castrop-Rauxel auch weiterhin ein liebens- und lebenswerter Ort. Aber nur dann. Die Vereine und Verbände und das ehrenamtliche Engagement von Einzelnen sind der soziale Kitt in unserer Stadt. Und den will ich nach Kräften fördern und erhalten.“ Immer das Ohr auf der Straße weiterlesen