Ideen haben, Menschen motivieren, Klinken putzen!

Er will die Menschen in der Stadt genauso mitnehmen und einbeziehen wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Rathaus. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze für Rajko Kravanja in seinen Vorstellungen von der Arbeit als Bürgermeister.

Er selbst hat das in seiner Rede auf dem SPD-Parteitag so beschrieben: „Man muss als Vorsitzender des Stadtrates auf der einen Seite eine Idee davon haben, wohin man mit dieser Stadt will, und auf der anderen Seite als Chef der Verwaltung diese Ideen auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung umsetzen.

Beide Aufgaben haben gemeinsam, dass man einen Draht zu den Menschen in dieser Stadt haben muss. Ich habe in den letzten Jahren als Vorsitzender der SPD Castrop-Rauxel und auch jetzt als Vorsitzender der Ratsfraktion gezeigt, dass ich gemeinsam im Team
Ideen entwickeln und umsetzen kann. Wir haben es immer wieder geschafft, dass wir unsere Idee einer gerechten und sozialen Stadt mit unterschiedlichen Partnern in dieser Stadt umsetzen können.“

Und genau das will er auch in der Aufgabe als Bürgermeister zeigen: Dass er Ideen gemeinsam mit dem Rat entwickeln und mit dem Team in der Verwaltung umsetzen kann. Kravanja weiter: „Das ist die größte Herausforderung in dieser Zeit. Die politischen Ideen und Konzepte in Zeiten der knappen Kassen und bei den politischen Herausforderungen auf Bundes- und Landesebene durchzusetzen. Hier geht es eben nicht darum, dass man die Dinge nur verwaltet. Das könnte jeder x-beliebige Verwaltungsfachmann oder Jurist. Nein, hier geht es darum, Netzwerke zu knüpfen, Castrop-Rauxel im Kanon der Ruhrgebietsstädte aufzustellen, in Düsseldorf und Berlin die Klinken zu putzen, damit wir die Nischen erschließen können, die uns nach vorne bringen.

Jeder kann in guten Zeiten aus dem Vollen schöpfen, aber hier geht es
darum, kreative Ideen zu entwickeln und unkonventionelle Wege zu gehen. Hier geht es um die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, darum, diesen zuzuhören und diese miteinzubinden. Hier geht es um Menschenkenntnis und um Durchsetzungsfähigkeit.“

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